Archiv der Kategorie: Theater

Von Kassel lernen

Die documenta 14 öffnet heute ihre Pforten für das Publikum. Darüber herrscht vorab weitgehend Einigkeit: Die ärgerlichste documenta war bisher die documenta 12 von Ruth Noack und Roger M. Buergel.  In ihrem  belehrenden Ton und großteils dürftig-oberflächlichen Arbeiten ist auch … Weiterlesen

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Klicks, Pics and Likes. Die 57. Venedig Biennale im Zeichen von Web 2.0

Die 57. Biennale Arte eröffnete am vergangenen Samstag in Venedig – gleich zwei Goldene Löwen gingen nach Deutschland, an die Künstlerin Anne Imhof für den besten Pavillon und an den Altmeister der performativen Skulptur Franz Erhard Walter für die beste … Weiterlesen

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Ethnokitsch und Politfolklore. Die documenta 14 eröffnet in Athen

Der Künstler Rick Lowe strahlt übers ganze Gesicht. Er empfängt jeden Gast einzeln, „good to see you!“ Der charismatische Afroamerikaner, Jahrgang 1961, hat zur Eröffnung seines „Victoria Square Project“ geladen. Im Rahmen der documenta 14 hat er mit seinen Helfern … Weiterlesen

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Brahms aus vollen Rohren. Das 54. Theatertreffen eröffnet am 6. Mai

Noch nie war die Theaterlandschaft zwischen Hamburg und Zürich so bunt und vielfältig. Das Berliner Theatertreffen 2017 bildet das mit seiner Auswahl von zehn „herausragenden“ Inszenierungen ab. Warum aber ebbt die Kritik am zeitgenössischen Theater nach wie vor nicht ab? … Weiterlesen

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Kurzer Vorblick: Kulturkolonialismus und Politfolklore. Die documenta 14 eröffnet in Athen

Das Berliner Künstlerduo Prinz Gholam stellt am 7. April 2017 in den Ruinen der Athener Agora zur Eröffnung der d14 Tableaux vivants im Kanon antik-klassischen Kunstschaffens nach.  Sie stehen zwar charmant aber symptomatisch für eine ärgerliche und im Ganzen missratene … Weiterlesen

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Smaller than Life. AfD-Theater in der Zürcher Gessnerallee

Ein Kulturkommentar für der Freitag. Meinungsmagazin, Ausgabe Nr.10; 9. März 2017

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Media Studies. Rodney Graham bei Hauser & Wirth in Zürich

Eigentlich ist Rodney Grahams Ausstellungstitel „Media Studies“ ein Pleonasmus. Denn welche Arbeit des heute 68-Jährigen Künstlers beschäftigt sich nicht mit der Untersuchung medialer Repräsentation? Die großformatigen Foto-Leuchtkästen, sieben neue werden bei Hauser & Wirth in Zürich gezeigt, geben inzwischen so … Weiterlesen

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Drei Schwestern retweeted

  Der Darling des deutschen Regietheaters Simon Stone katapultiert Tschechows Drei Schwestern am Basler Theater in die Gegenwart – mitten ins Ziel und voll daneben, denn statt zentrifugaler Kräfte regieren zentripetale, statt urbaner Sehnsuchtsräume das Wochenendhäuschen in der Prignitz. Damit ist die … Weiterlesen

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Kollaboration – Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow mit „Zita – Щapa, ein Kammerstück“ im Basler Schaulager

Aus meinen Überlegungen zur Partizipation als künstlerische Strategie ergibt sich die Annahme, dass die Teilhabe am Produktionsprozess im Modus der Kollaboration gegenüber Kooperationen und der Interaktion ein Ausnahmefall darstellt. Mit „Zita – Щapa“ von Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow begegnet … Weiterlesen

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Tragedy Now. Milo Rau und Stefan Pucher im Zürcher Theatersommer

„Dann beginnt die Tragödie“ – Milo Rau erteilte der großen Theatergattung zum Ende seiner Europatrilogie „Empire“ auf dem Zürcher Theaterspektakel eine vorläufige Absage. Nun behauptet Stefan Puchers „Antigone“ zwei Wochen später  zum Saisonauftakt im Schauspielhaus das Gegenteil. Aber Puchers Abend … Weiterlesen

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Get involved! Partizipation als künstlerische Strategie

Partizipation als künstlerische Strategie, deren Modi Interaktion, Kooperation und Kollaboration und die Erfahrung eines „Mittendrin-und-draußen“ „Wie nicht in Teilnahme versinken?“ Emanuel Lèvinas, 1957 I. PARTIZIPATION – VON PLATON BIS ZUM WEB 2.0 Partizipation, aus dem Lateinischen für Teilhabe oder Teilnahme, … Weiterlesen

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Schamanismus 2.0 – Mathilde ter Heijne in der Zürcher Galerie Rotwand

English version below Da ragt der Schädel eines urzeitlichen Fossils aus der Transportkiste, dort der Oberschenkel eines gewaltigen Dinosauriers. Und ist das nicht ein versteinerter Wal? Wenn der Besucher Mathilde ter Heijnes Ausstellung „Ontology of The In-Between“ in der Zürcher … Weiterlesen

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Post-Performance II

Live-Acts und Partizipation des Publikums behaupten zunehmend feste Plätze im Kanon der bildenden Kunst. Mit der 56. Venedig Biennale ist man endgültig ins Zeitalter des Post-Performativen eingetreten. I. Die Arena Hat die bildende Kunst heute nichts mehr Substantielles zur Welt … Weiterlesen

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Post-Performance I – die 56. Venedig Biennale

Die von Okwui Enwezor kuratierte Hauptausstellung der 56. Venedig Biennale überfordert notgedrungen. Dennoch zeigt sie sich entspannt, klug orchestriert, sinnlich und politisch. Ebenso ausgewogen ist die Präsentation aller Medien und Gattungen. Eines ist damit sicher: Performative Formate haben ihren festen … Weiterlesen

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Die Zofen

Für jedes Kunstwerk, jeden Theaterabend gibt es irgendwann die Entscheidung, ob man damit bloß den Betrieb bedient, oder Neues wagt. Für Bastian Krafts Inszenierung Jean Genets „Die Zofen“ am Zürcher Schauspielhaus gilt das erstere und verdient hier nur dadurch Erwähnung, … Weiterlesen

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