Archiv der Kategorie: Paralipomena

Get involved! Partizipation als künstlerische Strategie

Partizipation als künstlerische Strategie, deren Modi Interaktion, Kooperation und Kollaboration und die Erfahrung eines „Mittendrin-und-draußen“ „Wie nicht in Teilnahme versinken?“ Emanuel Lèvinas, 1957 Partizipation, aus dem Lateinischen für Teilhabe oder Teilnahme, lässt sich ohne Umschweife als Kernparole unserer neoliberalen Lebenswelt … Weiterlesen

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Berlin Biennale #8 – Berlin ist zu gross – Paralipomenon XVI

Berlin ist zu gross, als dass sich die Stadt an alles erinnern könnte. Sie vergisst sehr schnell und neigt darum zu Oberflächlichkeiten. Das gilt auch für diese Berlin Biennale. Das ist bedauerlich. Denn sie katapultiert Berlin in Sachen zeitgenössischer Kunst … Weiterlesen

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Berlin ist zu groß – Paralipomenon XV

Berlin ist zu groß, als dass es die Spuren des zweiten Weltkrieges bis heute hätte tilgen können. Heute vor 69 Jahren ging der zweite Weltkrieg mit dem Inkrafttreten der Bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht um 23:01 MEZ zu Ende. Knapp … Weiterlesen

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Den Tod zeichnen. Odilon Redon und James Ensor in Basel – Paralipomenon XIV

Ein seltenes Glück. Einmal über den Rhein hinweg treffen sich zwei Maler, zwei Ausnahmekünstler, somnambule Protosurrealisten vom Rand der großen Szenen und Erzählungen in zwei getrennten Ausstellungen: im Kunstmuseum James Ensor und in der Fondation Beyeler Odilon Redon. Drei Bilder … Weiterlesen

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Erected Vessel in the Desert – „The Voice in the Wilderness“ – Paralipomeneon XIII

Zum Abschluss der Eröffnungswoche der 5. Marrakesh Biennale gab es gut eine Autostunde von der Wüstenstadt entfernt die Aktion „The Voice in the Wilderness“ des Russischen Künstlers Alexander Ponomarev. Doch wie bei Rufern in der Wüste meist der Fall – … Weiterlesen

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Kurskdiskurs. Oder, wenn wir schon nichts zu sagen haben, lassen wir es ordentlich krachen – Paralipomenon XII

„Die Versenkung des Atom‐U‐Boots Kursk durch den Feigling Steve Jobs (Teil II)” hatte gestern an der Zürcher Hochschule der Künste seine Uraufführung – Eine kleine Geschichte der Verdrängung. Worum ging´s denn nun bei der „Versenkung des Atom-U-Boots Kursk durch den … Weiterlesen

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Lenzburger Miniaturen – Von der Prädestination des Namens – Paralipomenon XI

Im Jahr 1872 kaufte der während des kalifornischen Goldrauschs durch Grundstücksspekulationen zu einem beträchtlichen Wohlstand gekommene Gynäkologe Friedrich Wilhelm Wedekind das Schloss Lenzburg im Kanton Aargau. Dort lebte er mit seiner Frau und fünf Kindern – eines davon der spätere … Weiterlesen

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Wojtek der Bär – Paralipomenon X

„Winter Line” – der Ausstellungstitel der Schotten Ross Birrell und David Harding erinnert an die italienische Frontline des II. Weltkriegs 1944. Wer kennt den syrischen Braunbären Wojtek? Hierzulande wohl kaum jemand. Die Suche bei Wikipedia und Youtube könnte Auskunft geben. … Weiterlesen

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Authentische Kühe – Paralipomenon IX

Am gestrigen Donnerstag hatte im Pfauen des Zürcher Schauspielhauses die Romanadaption „Mein Name sei Gantenbein“ nach Max Frisch Premiere:  Unter der Regie des jungen Tschechen Dušan David Pařízek lieferte das bemühte Schauspielerquartett jedoch nur das laue Reenactment einer heterosexuellen Selbsterfahrungsgruppe. … Weiterlesen

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Berlin ist zu groß – Paralipomenon VIII

Berlin ist zu groß – und Paris, London, New York? Sicher, diese Agglomerationen übertreffen die Spreestadt nach bebauter Fläche und Einwohnerzahl bei weitem. Doch in einem wesentlichen Moment sticht Berlin hervor: Es scheint, als müsse sich die Stadt permanent selbst … Weiterlesen

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Menke denkt Kunst als Kraft – Paralipomenon VI

Wer wissen will, warum Kunst wenig mit Wille und Können, mit Nachahmung und Hervorbringung  und erst einmal gar nichts mit sozialer Praxis oder Politik zu tun hat, sondern wesentlich als „Kraft“ zu bestimmen sei, ist hier gut aufgehoben: Christioph Menke, … Weiterlesen

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Der Griffel Gottes – Paralipomenon IV

Heinrich von Kleist veröffentlicht am 5. Oktober 1810 in den Berliner Abendblättern die Parabel „Der Griffel Gottes“. Man kann sie ohne Umschweife als Theorie der Fotografie lesen: „In Polen war eine Gräfin von P…, eine bejahrte Dame, die ein sehr … Weiterlesen

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Schlimmer geht’s immer – Sentimental Sculptures im öffentlichen Raum – Paralipomenon III

Text und Fotos: Max Glauner Schlimmer geht’s immer. Mit dieser trivialen Einsicht relativiert sich ein gerne gegen die Kunstkritik erhobenes Argument: Ihre Einwände seien zwar schön und gut, doch man könne sich an Stelle des inkriminierten Kunstwerks noch etwas Schlimmeres … Weiterlesen

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Drop-Down – Zürichs Art and the City – Paralipomenon II

Bis zum 23. September 2012 beglückt die Stadt Zürich ihre Einwohner mit einer stattlichen Anzahl von künstlerischen Eingriffen im öffentlichen Raum. Doch wen kümmert das? Fast scheint es, als erneuere sich in unseren Tagen das traute Märchen vom schönen Königskind … Weiterlesen

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Berner Postille – Paralipomenon I

I don´t like Kunstmuseum Bern – Mit der Broschüre zum Jahresbericht 2011 des Kunstmuseums Bern erreicht die Theatralisierung die Kunstprovinz Gestern lag Post vom Kunstmuseum Bern in unserem Briefkasten: der Jahresbericht 2011, DinA-4 broschiert, matt hellblau der Einband mit weißer … Weiterlesen

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