Archiv der Kategorie: Ausstellungen

Das Konvolut. Die Sammlung Gurlitt im Kunstmuseum Bern

Im Kunstmuseum Bern wird seit Anfang letzter Woche neben der Bundeskunsthalle in Bonn der unverdächtige Teil der Sammlung Gurlitt gezeigt – der Sprengsatz Beutekunst ist damit noch lange nicht entschärft. Mit großen Augen guckt der Maler unter seinem Strohhut hervor. … Weiterlesen

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Und dann mal Tschüss. Lucy Skaer und Willem de Rooij in den Kunst Werken

Die beiden Künstler bewegen sich in der ersten Liga eines integren Kunstfeldes: Lucy Skaer, Britin, Jahrgang 1975, Turner-Preis-Nominierte und Willem de Rooij, Niederländer, 1969 geboren, Wahlberliner und seit zehn Jahren Professor an der Frankfurter Städelschule. Was sie eint? Man kann … Weiterlesen

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Von Monstern und Monstranzen. Studer&van den Berg in Wettingen

Das Gluri Suter Huus im Ortskern von Wettingen bei Zürich gibt einen Schweizer Bauerhof aus dem Bilderbuch ab: Zeitgenössische Kunst vermutet der Besucher hier nicht unbedingt – Neue Medien, für die das Künstlerpaar Monica Studer und Christoph van den Berg … Weiterlesen

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Da fehlt noch was

Rohbilanz Nach der Documenta 14 in Kassel offenbart auch die Art Basel: Die Kunstwelt ist verunsichert. Geht es noch ums Werk – oder nur ums Event? Ein echter Eyecatcher muss es sein, etwas, das zum Publikum spricht, das einnimmt und richtungsweisend vom Stand … Weiterlesen

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Kulturkolonialismus und Politfolklore die Zweite

Nach der Eröffnung in Athen setzt die documenta 14 auch in Kassel auf partizipative und performative Formate. Auf welche Weise und warum? Ein Erklärungsversuch I. – Das war ein kluger Schachzug. „The Parthenon of Books“ (2017) der Argentinierin Marta Minujín … Weiterlesen

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Zwischen Wandformation und Twitterfeed

Die Performance und die performativen Künste gehören seit der 56. Venedig Biennale endgültig in den Kanon der zeitgenössischen Kunst – im Zeitalter der Post-Performance als analoge Spur ihres Digitalisats. Die Goldenen Löwen der 57. Venedig Biennale an den Deutschen Pavillon … Weiterlesen

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Von Kassel lernen

Die documenta 14 öffnet heute ihre Pforten für das Publikum. Darüber herrscht vorab weitgehend Einigkeit: Die ärgerlichste documenta war bisher die documenta 12 von Ruth Noack und Roger M. Buergel.  In ihrem  belehrenden Ton und großteils dürftig-oberflächlichen Arbeiten ist auch … Weiterlesen

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Klicks, Pics and Likes. Die 57. Venedig Biennale im Zeichen von Web 2.0

Die 57. Biennale Arte eröffnete am vergangenen Samstag in Venedig – gleich zwei Goldene Löwen gingen nach Deutschland, an die Künstlerin Anne Imhof für den besten Pavillon und an den Altmeister der performativen Skulptur Franz Erhard Walter für die beste … Weiterlesen

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Ethnokitsch und Politfolklore. Die documenta 14 eröffnet in Athen

Der Künstler Rick Lowe strahlt übers ganze Gesicht. Er empfängt jeden Gast einzeln, „good to see you!“ Der charismatische Afroamerikaner, Jahrgang 1961, hat zur Eröffnung seines „Victoria Square Project“ geladen. Im Rahmen der documenta 14 hat er mit seinen Helfern … Weiterlesen

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Kurzer Vorblick: Kulturkolonialismus und Politfolklore. Die documenta 14 eröffnet in Athen

Das Berliner Künstlerduo Prinz Gholam stellt am 7. April 2017 in den Ruinen der Athener Agora zur Eröffnung der d14 Tableaux vivants im Kanon antik-klassischen Kunstschaffens nach.  Sie stehen zwar charmant aber symptomatisch für eine ärgerliche und im Ganzen missratene … Weiterlesen

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Marlow Moss. Eine Neoplastizistin im Zürcher Museum Haus Konstruktiv

Bis heute halten sich die Künstlerinnenklischees aus dem 20.Jahrhundert hartnäckig. Demnach sind sie zuerst mütterliche Hüterinnen (des Figurativen) wie bei Paula Modersohn-Becker oder Frida Kahlo, oder fleißige Sammlerinnen (in den Tiefen des existenziellen Selbst) wie etwa bei Hanne Darboven oder … Weiterlesen

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Media Studies. Rodney Graham bei Hauser & Wirth in Zürich

Eigentlich ist Rodney Grahams Ausstellungstitel „Media Studies“ ein Pleonasmus. Denn welche Arbeit des heute 68-Jährigen Künstlers beschäftigt sich nicht mit der Untersuchung medialer Repräsentation? Die großformatigen Foto-Leuchtkästen, sieben neue werden bei Hauser & Wirth in Zürich gezeigt, geben inzwischen so … Weiterlesen

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Reaktionärer Kitsch – Lynette Yiadom-Boakye. A Passion to a Principle in der Kunsthalle Basel

Kurz gesagt: Die figurative Öl-Malerei der jungen Lynette Yiadom-Boakye in der Kunsthalle Basel ist zwar ansprechend kuratiert, technisch versiert, doch künstlerisch gefällig und inhaltlich der allgemein grassierenden conceptual correctness geschuldet. Weniger diplomatisch ausgedrückt: Das ist Kitsch. Kitsch erster Güte, der … Weiterlesen

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Phyllidia Barlow. „Demo“ in der Kunsthalle Zürich

Nach dem Leitungswechsel vor zwei Jahren verschwand die Zürcher Kunsthalle vom Radar der internationalen Kunstszene. Nun sendet ihre Black-Box erste fröhlich-kraftvolle Signale. Allerdings aus brackigem Wasser. Denn die Freude über die vitale und lustige Schau „Demo“ der britischen Bildhauerin Phyllida … Weiterlesen

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Jenseits von Gut und Böse. Roni Horn in der Fondation Beyeler

„Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein,“ heißt es bei Nitzsche. Vielleicht ist dieser Satz der Satz, der Roni Horns keineswegs umfassende oder umfangreiche, jedoch großartige Ausstellung in der Fondation Beyeler am treffendsten … Weiterlesen

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