Archiv der Kategorie: Theorie

Zur Ironie | Paralipomenon XXI – Jacques Louis David und der Tod des Sokrates

Ironie steht immer schon im Zeichen von Ratlosigkeit. Sokrates‘, „Οἶδα οὐκ εἰδώς/ Ich weiss, dass ich nichts weiss,“ nennt ihr Ausgangsparadox. Sie agiert in einem Feld, in dem das Gesagte nicht mehr direkt und unverstellt gesagt werden kann. Sie ist … Weiterlesen

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„Nume nid g’sprängt!“ – Paralipomenon XX | Überlegungen zu einer Berndeutschen Handlungsanweisung

Um 1874 etabliert sich in der Schweiz ein nationaler Wahlspruch, der für die religiös-kulturellen und sozialpolitischen Spannungen des jungen Bundesstaates den nötigen Kit beisteuerte, „Einer für alle. Alle für einen.“ Damit er auch in den romanisch-sprachigen Kantonen funktionierte, ist er … Weiterlesen

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Presence in the Absence. In Covid-19 Times Art Goes Online – or Not

Text: Max Glauner Theatres, concert halls, galleries are closed – and are trying everything to be present on the Internet. This does not always make sense. Sometimes it does. What does art do when it lacks the audience, the public? … Weiterlesen

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Exchange Architecture. Thomas Hirschhorn’s Robert-Walser-Sculpture in Biel/Bienne

This weekend will see the end of one of the most formative art projects of recent years. The Robert Walser sculpture by Thomas Hirschhorn in Biel sets new standards as a Gesamtkunstwerk. by Max Glauner It fits, is harmonious, beautiful, … Weiterlesen

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Stephen Willats. Languages of Dissent – Migros Museum für Gegenwartskunst, Zurich

By Max Glauner A stranger? A misunderstood perhaps? Shooting after the articles in Kunstforum International, hardly. The work of Stephen Willats, born in London in 1943, has been covered regularly since 1980 (see volumes 42, 61, 126, 131, 143, 169, … Weiterlesen

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Unser Boot. Christoph Büchels Strategien der subversiven Affirmation

Der Basler Künstler Christoph Büchel sorgt für Aufreger – auch jetzt auf der 58. Venedig Biennale. Doch sieht man bei seinem Projekt BARCA NOSTRA genauer hin, geht seine Kunst weit über den kalkulierten Skandal hinaus. I. Venedig Biennale im Juli … Weiterlesen

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GET INVOLVED! Strategies of Participation in Contemporay Art

By Max Glauner Participation must be seen as an artistic strategy in the post-war and contemparary art. We intend to determine its modes of interaction, cooperation and collaboration, and emphasize the basal form of experience in art as a beeing … Weiterlesen

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Festival and Spectacle

A beach opera under the sign of the Apocalypse, the winner of the Golden Lion at the 58th Venice Art Biennale, the Lithuanian Pavilion, once again underlines the outstanding role of the performative in contemporary art – the attempt of … Weiterlesen

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Gender Heroinen. Pauline Boudy / Renate Lorenz vertreten die Schweiz auf der Venedig Kunstbiennale

Am kommenden Wochenende wird die 58. Kunstbiennale in Venedig eröffnet. Pauline Boudry und Renate Lorenz vertreten die Schweiz. Das Künstlerinnenduo ist kurz zuvor eröffnet  in Berlin zu erleben. – Ein Blick zurück voraus.   Der Hype ist gross. Kein Kunstevent … Weiterlesen

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Emblematischer Konzeptualismus. Mai-Thu Perret im Genfer Mamco

I._ Genf, die Utopie, die Kunst Nahezu jedem Kunstwerk wohnt ein utopisches Moment inne. Ihm ist etwas beigegeben, das noch nicht ist, das werden will und sein wird, als Vorschein einer besseren Welt. Daher wundert es nicht, dass eine Gemeinschaft, … Weiterlesen

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Neue Helden für die Kunst

Mit der Johannesburger Kuratorin Gabi Ngcobo positioniert die 10. Berlin Biennale Künstlerinnern der Afrikanischen Diaspora in die erste Liga des Kunstbetriebs. Sie liegt damit im Trend: Das Kunstmuseum Basel und die Großmesse Art Basel rücken zur gleichen Zeit bereits etablierte … Weiterlesen

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Zwischen Wandformation und Twitterfeed

Die Performance und die performativen Künste gehören seit der 56. Venedig Biennale endgültig in den Kanon der zeitgenössischen Kunst – im Zeitalter der Post-Performance als analoge Spur ihres Digitalisats. Die Goldenen Löwen der 57. Venedig Biennale an den Deutschen Pavillon … Weiterlesen

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Von Kassel lernen

Die documenta 14 öffnet heute ihre Pforten für das Publikum. Darüber herrscht vorab weitgehend Einigkeit: Die ärgerlichste documenta war bisher die documenta 12 von Ruth Noack und Roger M. Buergel.  In ihrem  belehrenden Ton und großteils dürftig-oberflächlichen Arbeiten ist auch … Weiterlesen

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Ethnokitsch und Politfolklore. Die documenta 14 eröffnet in Athen

Der Künstler Rick Lowe strahlt übers ganze Gesicht. Er empfängt jeden Gast einzeln, „good to see you!“ Der charismatische Afroamerikaner, Jahrgang 1961, hat zur Eröffnung seines „Victoria Square Project“ geladen. Im Rahmen der documenta 14 hat er mit seinen Helfern … Weiterlesen

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Kurzer Vorblick: Kulturkolonialismus und Politfolklore. Die documenta 14 eröffnet in Athen

Das Berliner Künstlerduo Prinz Gholam stellt am 7. April 2017 in den Ruinen der Athener Agora zur Eröffnung der d14 Tableaux vivants im Kanon antik-klassischen Kunstschaffens nach.  Sie stehen zwar charmant aber symptomatisch für eine ärgerliche und im Ganzen missratene … Weiterlesen

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