Archiv der Kategorie: Theorie

Post-Histoire. Zum Deutschen 9. November

Überlegungen zur Ikono-Chronologie Deutscher Geschichte – Revisited Joseph Beuys, auf dem Festival der neuen Kunst“, Aachen 1964, Foto: Heinrich Riebesehl Da war etwas aus dem Ruder gelaufen. Das Foto zeigt einen Mann mit Hut. Er hebt pathetisch den rechten Arm, … Weiterlesen

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Der Dramaturg. Eine Erzählung aus dem Jahr 1982 | Paralipomenon XXIV

Nickelbrille, das angegraute Haar à la Strindberg, Benjamin, Hamacher gerauft. Darunter ein schmales Gesicht, das in ein Kinn auslief, vorgeschoben, wie ein Kiel, in dem der wulstig-kleine Mund zu verschwinden drohte. Der Dramaturg. „Setzen Sie sich!“ Aufrecht lehnte er in … Weiterlesen

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Alle mal mitmachen! Die documenta 15, das Lumbung und die Kollaborativen

Das documenta fifteen-lumbung-Prinzip genauer betrachtet. Annahmen und Beobachtungen zu kollaborativen Kunstproduktionen. Von Max Glauner I. Einleitung. Lumbung und das documenta-Woodstock-Potential So hatte sich Kassel das vorgestellt: 100 Tage Festival der zeitgenössischen Kunst. Der globale Süden zu Gast an der Fulda … Weiterlesen

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KOLLABORATIVE KAMPAGNEN. Kollaborationen Teil 8. Ein Gespräch mit John Bock, Christian Jankowski und Olaf Nicolai

Was heißt gemeinsam künstlerisch arbeiten? Wo wir mit dem zweiten Corona-Lockdown wieder vereinzelt vor den Bildschirmen sitzen und Gemeinschaft in den Splitt Screens von Google und Zoom erahnen können, stellt sich diese Frage mehr denn je. Denn jede künstlerische Gemeinschaftsarbeit, … Weiterlesen

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Zur Ironie | Paralipomenon XXI – Jacques Louis David und der Tod des Sokrates

Ironie steht immer schon im Zeichen von Ratlosigkeit. Sokrates‘, „Οἶδα οὐκ εἰδώς/ Ich weiss, dass ich nichts weiss,“ nennt ihr Ausgangsparadox. Sie agiert in einem Feld, in dem das Gesagte nicht mehr direkt und unverstellt gesagt werden kann. Sie ist … Weiterlesen

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„Nume nid g’sprängt!“ – Paralipomenon XX | Überlegungen zu einer Berndeutschen Handlungsanweisung

Um 1874 etabliert sich in der Schweiz ein nationaler Wahlspruch, der für die religiös-kulturellen und sozialpolitischen Spannungen des jungen Bundesstaates den nötigen Kit beisteuerte, „Einer für alle. Alle für einen.“ Damit er auch in den romanisch-sprachigen Kantonen funktionierte, ist er … Weiterlesen

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Presence in the Absence. In Covid-19 Times Art Goes Online – or Not

Text: Max Glauner Theatres, concert halls, galleries are closed – and are trying everything to be present on the Internet. This does not always make sense. Sometimes it does. What does art do when it lacks the audience, the public? … Weiterlesen

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Exchange Architecture. Thomas Hirschhorn’s Robert-Walser-Sculpture in Biel/Bienne

This weekend will see the end of one of the most formative art projects of recent years. The Robert Walser sculpture by Thomas Hirschhorn in Biel sets new standards as a Gesamtkunstwerk. by Max Glauner It fits, is harmonious, beautiful, … Weiterlesen

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Stephen Willats. Languages of Dissent – Migros Museum für Gegenwartskunst, Zurich

By Max Glauner A stranger? A misunderstood perhaps? Shooting after the articles in Kunstforum International, hardly. The work of Stephen Willats, born in London in 1943, has been covered regularly since 1980 (see volumes 42, 61, 126, 131, 143, 169, … Weiterlesen

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Unser Boot. Christoph Büchels Strategien der subversiven Affirmation

Der Basler Künstler Christoph Büchel sorgt für Aufreger – auch jetzt auf der 58. Venedig Biennale. Doch sieht man bei seinem Projekt BARCA NOSTRA genauer hin, geht seine Kunst weit über den kalkulierten Skandal hinaus. I. Venedig Biennale im Juli … Weiterlesen

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GET INVOLVED! Strategies of Participation in Contemporay Art

By Max Glauner Participation must be seen as an artistic strategy in the post-war and contemparary art. We intend to determine its modes of interaction, cooperation and collaboration, and emphasize the basal form of experience in art as a beeing … Weiterlesen

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Festival and Spectacle

A beach opera under the sign of the Apocalypse, the winner of the Golden Lion at the 58th Venice Art Biennale, the Lithuanian Pavilion, once again underlines the outstanding role of the performative in contemporary art – the attempt of … Weiterlesen

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Gender Heroinen. Pauline Boudy / Renate Lorenz vertreten die Schweiz auf der Venedig Kunstbiennale

Am kommenden Wochenende wird die 58. Kunstbiennale in Venedig eröffnet. Pauline Boudry und Renate Lorenz vertreten die Schweiz. Das Künstlerinnenduo ist kurz zuvor eröffnet  in Berlin zu erleben. – Ein Blick zurück voraus.   Der Hype ist gross. Kein Kunstevent … Weiterlesen

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Emblematischer Konzeptualismus. Mai-Thu Perret im Genfer Mamco

I._ Genf, die Utopie, die Kunst Nahezu jedem Kunstwerk wohnt ein utopisches Moment inne. Ihm ist etwas beigegeben, das noch nicht ist, das werden will und sein wird, als Vorschein einer besseren Welt. Daher wundert es nicht, dass eine Gemeinschaft, … Weiterlesen

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Neue Helden für die Kunst

Mit der Johannesburger Kuratorin Gabi Ngcobo positioniert die 10. Berlin Biennale Künstlerinnern der Afrikanischen Diaspora in die erste Liga des Kunstbetriebs. Sie liegt damit im Trend: Das Kunstmuseum Basel und die Großmesse Art Basel rücken zur gleichen Zeit bereits etablierte … Weiterlesen

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