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Category Archives: Ausstellungen
Kurzer Vorblick: Kulturkolonialismus und Politfolklore. Die documenta 14 eröffnet in Athen
Das Berliner Künstlerduo Prinz Gholam stellt am 7. April 2017 in den Ruinen der Athener Agora zur Eröffnung der d14 Tableaux vivants im Kanon antik-klassischen Kunstschaffens nach. Sie stehen zwar charmant aber symptomatisch für eine ärgerliche und im Ganzen missratene … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Psychogeografie, Theater, Theorie, Zeitgenössische Kunst
Verschlagwortet mit #Kassel, #Kunst, #Sex, Agora, Athen, d14, Daniel Knorr, documenta 14, Ekklesia, Ethnokitsch, Gender, Politfolklore
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Marlow Moss. Eine Neoplastizistin im Zürcher Museum Haus Konstruktiv
Bis heute halten sich die Künstlerinnenklischees aus dem 20.Jahrhundert hartnäckig. Demnach sind sie zuerst mütterliche Hüterinnen (des Figurativen) wie bei Paula Modersohn-Becker oder Frida Kahlo, oder fleißige Sammlerinnen (in den Tiefen des existenziellen Selbst) wie etwa bei Hanne Darboven oder … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Theorie, Zeitgenössische Kunst
Verschlagwortet mit Marlow Moss, Neoplastizismus
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Media Studies. Rodney Graham bei Hauser & Wirth in Zürich
Eigentlich ist Rodney Grahams Ausstellungstitel „Media Studies“ ein Pleonasmus. Denn welche Arbeit des heute 68-Jährigen Künstlers beschäftigt sich nicht mit der Untersuchung medialer Repräsentation? Die großformatigen Foto-Leuchtkästen, sieben neue werden bei Hauser & Wirth in Zürich gezeigt, geben inzwischen so … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Theater, Zeitgenössische Kunst
Verschlagwortet mit #Kunst, #Kunsthalle, #Zürich, Hauser & Wirth, Jeff Wall, Media Studies, Rodney Graham, Tabula Rasa, Vancouver School, zeitgenössische Kunst;
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Reaktionärer Kitsch – Lynette Yiadom-Boakye. A Passion to a Principle in der Kunsthalle Basel
Kurz gesagt: Die figurative Öl-Malerei der jungen Lynette Yiadom-Boakye in der Kunsthalle Basel ist zwar ansprechend kuratiert, technisch versiert, doch künstlerisch gefällig und inhaltlich der allgemein grassierenden conceptual correctness geschuldet. Weniger diplomatisch ausgedrückt: Das ist Kitsch. Kitsch erster Güte, der … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Zeitgenössische Kunst
Verschlagwortet mit Ölmalerei, Buffet, Kunsthalle Basel, Lynette Yiadom-Boakye, Makart, Malerei, Middendorf
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Jenseits von Gut und Böse. Roni Horn in der Fondation Beyeler
„Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein,“ heißt es bei Nitzsche. Vielleicht ist dieser Satz der Satz, der Roni Horns keineswegs umfassende oder umfangreiche, jedoch großartige Ausstellung in der Fondation Beyeler am treffendsten … Weiterlesen
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Kollaboration – Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow mit „Zita – Щapa, ein Kammerstück“ im Basler Schaulager
Aus meinen Überlegungen zur Partizipation als künstlerische Strategie ergibt sich die Annahme, dass die Teilhabe am Produktionsprozess im Modus der Kollaboration gegenüber Kooperationen und der Interaktion ein Ausnahmefall darstellt. Mit „Zita – Щapa“ von Katharina Fritsch und Alexej Koschkarow begegnet … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Theater, Zeitgenössische Kunst
Verschlagwortet mit #Art, #Bern; #Kunstmuseum; #Theater; # Theatralisierung; #Kunst; #Kunstbetrieb; #Social-Network; 'Facebook; #Twitter; #YouTube; #Stadttheater;, Alexej Koschkarow, Kammerstück, Katharina Fritsch, Partizipation, zeitgenössische Kunst;, Zita – Щapa
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Wohlfühl-Manifesta
Selten schlug einer Manifesta so großer Gegenwind entgegen wie in Zürich – das wundert bei genauerem Hinsehen wenig. Schon bei ihrem Titel „What People Do for Money“ scheiden sich die Geister in der Zwinglistadt. Teilhabe lautet ihr Prinzip – dabei … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Psychogeografie, Zeitgenössische Kunst
Verschlagwortet mit Christian Jankowski, Franz Erhard Walther, Manifesta 11, Manifesta11, Mike Bouchet, Reresa Margolles, Santiago Sierra, Zürich
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Get involved! Partizipation als künstlerische Strategie
Partizipation als künstlerische Strategie, deren Modi Interaktion, Kooperation und Kollaboration und die Erfahrung eines „Mittendrin-und-draußen“ „Wie nicht in Teilnahme versinken?“ Emanuel Lèvinas, 1957 I. PARTIZIPATION – VON PLATON BIS ZUM WEB 2.0 Partizipation, aus dem Lateinischen für Teilhabe oder Teilnahme, … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ausstellungen, Buch, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Paralipomena, Psychogeografie, Theater, Theorie, Zeitgenössische Kunst
Verschlagwortet mit Allan Kaprow, Christoph Büchel, Franz Erhard Walter, Interaktion, Julian Beck, künstlerische Teilhabe, Kollaboration, Mediengruppe Bitnik, Partizipation, Partizipation als künstlerische Strategie, Saadan Afif, Teilhabe
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DADA Jubilee in Zürich – vom Cabaret Voltaire zur Ausschaffungsinitative
Open toward the outside but xenophobic toward the inside, Zwingli’s city took a long time to discover that it was the cradle of one of the most important artistic avant-gardes of the twentieth century, Dadaism. Just a few years … Weiterlesen
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Enigma – Fotomuseum Winterthur
Oskar Pastior, Mutter und Knabe mit Kugelblitz (1928), 1985 Der Dichter Oskar Pastior veröffentlichte 1985 eine Fotografie aus Familienbesitz samt ihrer kaum minder merkwürdigen Ekphrase, der Bildbeschreibung „Mutter und Knabe mit Kugelblitz (1928)“: In einem Hanomag sitzend präsentiert die stolz … Weiterlesen
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Ben Vautier. »Ist alles Kunst?« im Museum Tinguely, Basel
Die Text-Bilder sind zu seinem Markenzeichen geworden. Seit den späten 1950-er-Jahren schlingt sich Benjamin Vautiers Schnürlischrift meist weiß auf schwarzem Grund. Ihren ersten großen internationalen Auftritt hatte sie 1972 auf der legendären documenta 5 Harald Szeemanns. Der Künstlername „Ben“ oder … Weiterlesen
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Dumpfer Manichäismus – Pascal Bruckner in der NZZ vom 16.11.2015
Was um alle Welt hat die Feuilleton-Redaktion getrieben, ihre erste Seite Pascal Bruckner einzuräumen? Was in aller Welt wird einem mit seinem kruden Elaborat „Ein Pearl Harboor à la français“ zugemutet? „Was soll Frankreich tun?“ heißt es im Untertitel. Der … Weiterlesen
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Elementare Wucht – Hans Josephsohn im Zürcher Löwenbräu
English version below Elementare Wucht und gefasste Form – der erste Eindruck im oberen Saal der Galerie Hauser & Wirth überwältigt: Fünf monumentale Messinggüsse von ca. 150 Metern Größe reihen sich, durch ein ebenso gewaltiges hochformatiges Relief an der Wand … Weiterlesen
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Schamanismus 2.0 – Mathilde ter Heijne in der Zürcher Galerie Rotwand
English version below Da ragt der Schädel eines urzeitlichen Fossils aus der Transportkiste, dort der Oberschenkel eines gewaltigen Dinosauriers. Und ist das nicht ein versteinerter Wal? Wenn der Besucher Mathilde ter Heijnes Ausstellung „Ontology of The In-Between“ in der Zürcher … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Theater, Zeitgenössische Kunst
Verschlagwortet mit Mathilde ter Heijne, Neolithikum, Rotwand, Schamanin, Schamanismus
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