Archiv der Kategorie: Kunst im öffentlichen Raum

Von Kassel lernen

Die documenta 14 öffnet heute ihre Pforten für das Publikum. Darüber herrscht vorab weitgehend Einigkeit: Die ärgerlichste documenta war bisher die documenta 12 von Ruth Noack und Roger M. Buergel.  In ihrem  belehrenden Ton und großteils dürftig-oberflächlichen Arbeiten ist auch … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Literatur, Psychogeografie, Theater, Theorie, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Klicks, Pics and Likes. Die 57. Venedig Biennale im Zeichen von Web 2.0

Die 57. Biennale Arte eröffnete am vergangenen Samstag in Venedig – gleich zwei Goldene Löwen gingen nach Deutschland, an die Künstlerin Anne Imhof für den besten Pavillon und an den Altmeister der performativen Skulptur Franz Erhard Walter für die beste … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Psychogeografie, Theater, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Ethnokitsch und Politfolklore. Die documenta 14 eröffnet in Athen

Der Künstler Rick Lowe strahlt übers ganze Gesicht. Er empfängt jeden Gast einzeln, „good to see you!“ Der charismatische Afroamerikaner, Jahrgang 1961, hat zur Eröffnung seines „Victoria Square Project“ geladen. Im Rahmen der documenta 14 hat er mit seinen Helfern … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Psychogeografie, Theater, Theorie, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Kurzer Vorblick: Kulturkolonialismus und Politfolklore. Die documenta 14 eröffnet in Athen

Das Berliner Künstlerduo Prinz Gholam stellt am 7. April 2017 in den Ruinen der Athener Agora zur Eröffnung der d14 Tableaux vivants im Kanon antik-klassischen Kunstschaffens nach.  Sie stehen zwar charmant aber symptomatisch für eine ärgerliche und im Ganzen missratene … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Psychogeografie, Theater, Theorie, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Wohlfühl-Manifesta

Selten schlug einer Manifesta so großer Gegenwind entgegen wie in Zürich – das wundert bei genauerem Hinsehen wenig. Schon bei ihrem Titel „What People Do for Money“ scheiden sich die Geister in der Zwinglistadt. Teilhabe lautet ihr Prinzip – dabei … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Psychogeografie, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Get involved! Partizipation als künstlerische Strategie

Partizipation als künstlerische Strategie, deren Modi Interaktion, Kooperation und Kollaboration und die Erfahrung eines „Mittendrin-und-draußen“ „Wie nicht in Teilnahme versinken?“ Emanuel Lèvinas, 1957 I. PARTIZIPATION – VON PLATON BIS ZUM WEB 2.0 Partizipation, aus dem Lateinischen für Teilhabe oder Teilnahme, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Buch, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Paralipomena, Psychogeografie, Theater, Theorie, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Post-Performance II

Live-Acts und Partizipation des Publikums behaupten zunehmend feste Plätze im Kanon der bildenden Kunst. Mit der 56. Venedig Biennale ist man endgültig ins Zeitalter des Post-Performativen eingetreten. I. Die Arena Hat die bildende Kunst heute nichts mehr Substantielles zur Welt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Psychogeografie, Theater, Theorie, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Saubannerzug – Paralipomenon XVII

In der Nacht des vergangenen Freitags zog eine per Netz und SMS zusammen-getrommelte Rotte aus linksautonomen Aktivisten unter der Parole „Reclaim the Streets“ durch Zürichs Langstrassenquartier . Man marodierte, als die Polizei aufgezogen war, auf die übliche Weise, dergestalt, dass … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Theater, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Die Affichisten

Im Auftrag von DADA, auf dem Weg zum Situationismus – Pariser Künstlerfreunde machen sich in den 1950er-Jahren daran, in abgerissenen Plakaten ein neues Medium zu erproben – eine Basler Ausstellung zeigt die „Affichisten“              Das … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Theater, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Berlin Biennale #8 – Berlin ist zu gross – Paralipomenon XVI

Berlin ist zu gross, als dass sich die Stadt an alles erinnern könnte. Sie vergisst sehr schnell und neigt darum zu Oberflächlichkeiten. Das gilt auch für diese Berlin Biennale. Das ist bedauerlich. Denn sie katapultiert Berlin in Sachen zeitgenössischer Kunst … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Paralipomena, Psychogeografie, Zeitgenössische Kunst | Kommentar hinterlassen

Unter dem Titel “Où sommes nous maintenant?” hatte sich die 5. Marrakech Biennale zwischen dem 26. 02. und 31. 03. 2014 ehrgeizige Standortfragen zu Kunst, Gesellschaft und Politik vorgelegt – so verblasen das Motto, so luftig die Antworten.  Dennoch gab … Weiterlesen

Erstellt am von Max_Glauner | Kommentar hinterlassen

Erected Vessel in the Desert – „The Voice in the Wilderness“ – Paralipomeneon XIII

Zum Abschluss der Eröffnungswoche der 5. Marrakesh Biennale gab es gut eine Autostunde von der Wüstenstadt entfernt die Aktion „The Voice in the Wilderness“ des Russischen Künstlers Alexander Ponomarev. Doch wie bei Rufern in der Wüste meist der Fall – … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Paralipomena, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Moving Multitudes – Marinella Senatores «Public Secrets» in der Kunsthalle St. Gallen

Die die Arbeiten der jungen Italienerin Marinella Senatore erproben partizipative Ansätze. Ihre Ausstellung in St. Gallen hinterläßt einen zwiespältigen Eindruck. Das Bild prägt sich ein: Ein Dutzend Mädchen paradiert in bunten Balletttrikots, Pömps und Tutu, das Haar im strengen Dutt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Ausstellungen, Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Theater, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Der Styx fliesst durch Berlin

Heute wurde der Grundstein für das Humboldt Forum am Standort des ehemaligen Berliner Stadtschloss gelegt. Den Akteuren war bei dieser Unternehmung jedoch nicht ganz wohl. Überlegungen zu dem historisch kontaminierten Ort  in der Mitte der bundesdeutschen Hauptstadt. Im Juli 2008 … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Geschmacksfragen, Kulturgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum, Psychogeografie, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Schlimmer geht’s immer – Sentimental Sculptures im öffentlichen Raum – Paralipomenon III

Text und Fotos: Max Glauner Schlimmer geht’s immer. Mit dieser trivialen Einsicht relativiert sich ein gerne gegen die Kunstkritik erhobenes Argument: Ihre Einwände seien zwar schön und gut, doch man könne sich an Stelle des inkriminierten Kunstwerks noch etwas Schlimmeres … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Geschmacksfragen, Kunst im öffentlichen Raum, Paralipomena, Psychogeografie, Zeitgenössische Kunst | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen