Category Archives: Theater

Saubannerzug – Paralipomenon XVII

In der Nacht des vergangenen Freitags zog eine per Netz und SMS zusammen-getrommelte Rotte aus linksautonomen Aktivisten unter der Parole „Reclaim the Streets“ durch Zürichs Langstrassenquartier . Man marodierte, als die Polizei aufgezogen war, auf die übliche Weise, dergestalt, dass … Weiterlesen

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Die Affichisten

Im Auftrag von DADA, auf dem Weg zum Situationismus – Pariser Künstlerfreunde machen sich in den 1950er-Jahren daran, in abgerissenen Plakaten ein neues Medium zu erproben – eine Basler Ausstellung zeigt die „Affichisten“              Das … Weiterlesen

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The Artist is Un-Present | Ed Atkins in der Zürcher Kunsthalle

„Troll“ auf der Brust, „FML“ auf der Stirn. Seine Botschaften hat der markige Zeitgenosse unmissverständlich in die Haut geritzt, existenzielle Codes digitaler Kommunikation von der SMS bis zum Chatroom, wo „Troll“ einen anonymen Störenfried, „FML/Fuck My Life“ eine nihilistische Lebenshaltung … Weiterlesen

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Augmented Theatre 1.0

Theater lebt und die Theater sind tot. Während sich immer neue Darstellungs- und Ausdrucksformate etablieren, leidet der hergebrachte Theaterbetrieb an Zuschauerschwund und gerät zusehends unter Legitimationsdruck. Ein Ausweg aus der Dauerkrise? Augmented Theatre! Das Jahr 2012 markiert eine Zäsur: Mit … Weiterlesen

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Moving Multitudes – Marinella Senatores «Public Secrets» in der Kunsthalle St. Gallen

Die die Arbeiten der jungen Italienerin Marinella Senatore erproben partizipative Ansätze. Ihre Ausstellung in St. Gallen hinterläßt einen zwiespältigen Eindruck. Das Bild prägt sich ein: Ein Dutzend Mädchen paradiert in bunten Balletttrikots, Pömps und Tutu, das Haar im strengen Dutt … Weiterlesen

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Kurskdiskurs. Oder, wenn wir schon nichts zu sagen haben, lassen wir es ordentlich krachen – Paralipomenon XII

„Die Versenkung des Atom‐U‐Boots Kursk durch den Feigling Steve Jobs (Teil II)” hatte gestern an der Zürcher Hochschule der Künste seine Uraufführung – Eine kleine Geschichte der Verdrängung. Worum ging´s denn nun bei der „Versenkung des Atom-U-Boots Kursk durch den … Weiterlesen

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Authentische Kühe – Paralipomenon IX

Am gestrigen Donnerstag hatte im Pfauen des Zürcher Schauspielhauses die Romanadaption „Mein Name sei Gantenbein“ nach Max Frisch Premiere:  Unter der Regie des jungen Tschechen Dušan David Pařízek lieferte das bemühte Schauspielerquartett jedoch nur das laue Reenactment einer heterosexuellen Selbsterfahrungsgruppe. … Weiterlesen

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Diskurstheater im Trockendock

Der Bühnenbildner Bert Neumann wuchtet zur Uraufführung von René Polleschs „Herein! Herein! Ich atme euch ein!“  ein veritables Schiff in den Schiffbau des Zürcher Schauspielhauses – die Bedingungen des Theaters werden damit neu verhandelt. Es bedarf oft nur geringfügiger Eingriffe … Weiterlesen

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Raubkunst und digitale Feigenblätter

Es gehört zu den bitteren Einsichten der Geschichtsschreibung, dass eine nüchterne und vertiefte Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen monströsen Folgen erst der Enkelgeneration im Zeichen von Web 2.0 gelingt. Im September sind drei Projekte online gestellt worden, die die … Weiterlesen

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Mosern mit Mozart

Man schimpft über Sebastian Baumgartens Don Giovanni an der Zürcher Oper – Zu Recht? Eine Nachbemerkung Musikalisch gelungen, inszenatorisch jedoch gründlich daneben. So lautete das nahezu einhellige Kritikerurteil über Sebastian Baumgartens Don Giovanni an der Zürcher Oper. Geht das? Wie … Weiterlesen

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Theatrokratie

Wagner, Craig und Zappa – Geoffrey Farmer lässt im Zürcher Migros Museum für Gegenwartskunst die Puppen tanzen und kommt dabei nicht recht in Tritt. Welche Hingabe, welcher Fleiß, welcher Augenschmaus: Geoffrey Farmers Schnitt-puppenparade „Leaves of Grass“, 2012, holte das Publikum … Weiterlesen

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Oscar Tuazon revisited

Am Donnerstag eröffnet  Oscar Tuazon im Berliner Projektraum Schinkel Pavillon seine Ausstellung SPASMS OF MISUSE. In der Berner Kunsthalle hatte der U.S.-amerikanische Installationskünstler vor drei Jahren einen ersten späktakulären Auftritt in Europa. Ein Rückblick. Der Autor des Textes „Art and … Weiterlesen

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Komödiantische Kunst fürs Portfolio

Peter Stein inszeniert „Le Prix Martin“ von Eugène Labiche am Pariser Odéon Theater Der Mann hat seine besten Jahre hinter sich. Monsieur Ferdinand Martin, verkörpert durch den Ausnahmeschauspieler Jacques Weber, sitzt im grauen Gehrock und mit schiefer Perücke auf seinem … Weiterlesen

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Harzige Zirkusträume

Die marokkanische Künstlerin Latifa Echakhch mit ihrer Installation Goodby Horses im Kunsthaus Zürich – ein Rückblick Der Besucher der 54. Venedig Biennale vor zwei Jahren hat sie noch gut in Erinnerung: Einige Duzend weiße Fahnenstangen ohne Fahnen, zehn Meter hoch, munter … Weiterlesen

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Jungskunst – Ragnar Kjartansson im Migros Museum

Die Pastellkätzchen und Nymphen Martin Eders, die fotografierten Selbstinszenierungen Thomas Ellers oder die klaustrophoben Installationen eines Gregor Schneiders, sie alle eint, was man mit dem Begriff „Jungskunst“ bezeichnen könnte. Ihren Arbeiten wohnt ein Moment inne, aus dem heraus bei allen … Weiterlesen

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